Wohlmuth – Sauvignon Blanc Hochsteinriegel 2016

Der Sauvignon Blanc von Hochsteinriegel wurde im 500 l Fass vergoren und anschließend auf der Feinhefe gereift. Batonage (aufrühren der Hefe) wurde durchgeführt. Diese Art der Bereitung spiegelt sich im Wein wieder. Das Aufrühren der Hefe bringt Cremigkeit in den Wein. Hier wirkt sie als Gegenpol zur frischen Säure und gibt dem Wein zusätzlich Struktur.

Tement, Sauvignon Blanc Ried Zieregg, STK Große Lage 2016

Der 2016er Zieregg Sauvignon Blanc erinnert an das Burgund, verkörpert aber dennoch durch und durch die Rebsorte. Kühle, kräuterwürzige Nase mit Aromen nach schwarzer Ribisel, Zitronenschale, etwas Zuckererbse, Stachelbeere, gelber Apfel und Thymian. Sehr mineralisch und leicht rauchig. Im Charakter zurückhaltend aber dennoch komplex. Vieles wird nur angedeutet und lässt Freiraum für Kommendes.

Weingut Schauer, Morillon Schiefergestein 2017

Für den Morillon Schiefergestein kommen die Trauben von zwei Lagen in Kitzeck. Gewachsen auf Schiefer wurden sie per Hand gelesen und nach kurzer Maischestandzeit abgepresst. Anschließend wurde der Most in neuen und gebrauchten Fässern mit einem Fassungsvermögen von 300 und 500 Liter spontan vergoren. Auf Battonage wurde verzichtet und nach 12 Monaten Lagerung wurde er im September dieses Jahres gefüllt.

Winkler-Hermaden, Olivin 2015

Diese Ausnahme trägt den Namen Olivin und ist eine Legende. Seit 1988 wird er produziert und überzeugt mit seiner Qualität und enormen Lagerfähigkeit. Vinifiziert wird er zu 100% aus Zweigelt von verschiedenen Lagen auf dem Kapfensteiner Kogel. Die Reben wachsen auf vulkanischen Basalt und Tuff und werden für 14 Monate in 300 l Fässern aus Kapfensteiner Eiche ausgebaut.

Warga-Hack, Sauvignon Blanc Natural 2015

Naturweine sind im Moment in vieler Munde. Der Begriff wird oft gebraucht und birgt in sich die Meinung, dass „normal“ produzierte Weine nicht natürlich sind. Dies entspricht aber nicht den Tatsachen und das sollte man auch niemals vergessen. Sauvignon Blanc steht auf dem Etikett aber die Aromen sind anders als erwartet.

Sattlerhof, Muskateller Eichberg 2017

Die Reben für diesen Wein wachsen auf einer Seehöhe zwischen 450 und 550 Metern. Die klimatischen Verhältnisse sind hier kühler und die Trauben reifen langsamer. Diese längere Vegetationsperiode tut den Trauben gut und auch der augenscheinliche Terroirbezug ist nicht zu übersehen.

Erwin Sabathi, Sauvignon Blanc Ried Poharnig 2017

Klassifiziert als 1. STK Lage vermag der Wein seinem ihm vorauseilenden Ruf gerecht zu werden. Der mit natürlicher Hefe vergorene und in großen Holzfässern gereifte Wein zeigt Aromen nach schwarzer Ribisel, Stachelbeere, Mango, frischen Kräutern und reifem gelber Apfel.

Winkler-Hermaden, Trockenbeerenauslese 2017

Das intensive Goldgelb des Weines erzählt von der hohen Reife der Trauben. Er duftet nach getrockneten Marillen, Orangenschalen, Honig, Rosinen, Karamell und Brotrinde. Am Gaumen spiegeln sich die Aromen wieder. Die enorme Süße wird sehr gut durch die Säure ergänzt und ganz lange spürt man die süße Versuchung am Gaumen.

Wohlmuth, Riesling Kitzeck-Sausal, 2017

Die Trauben für den Riesling Kitzeck-Sausal wachsen auf Schieferböden und kommen aus Weingärten in Höhen zwischen 420 und 560 Metern. Der Wein wurde spontan vergoren und anschließend im Stahltank sowie im gebrauchten Holzfass ausgebaut.

Lackner Tinnacher, Gelber Muskateller 2017

Der Wein der uns hier seine Geschichte erzählt ist ein Gelber Muskateller. Mit der Hand gelesen, verbrachten die Beeren 18 Stunden auf der Maische und wurden anschließend gepresst. Die Vergärung und der Ausbau erfolgten im Edelstahltank. Dort blieb der Wein bis er Anfang März gefüllt wurde.